Kick-Off Religions for Future

Die Interreligiöse Umweltaktion "Religions For Future Austria" hat am Aschermittwoch eine österreichweite Banneraktion gestartet.

Unter dem Titel "Wählt das Leben. Stoppt fossile Subventionen" werben religiöse Organisationen für ambitionierten Klimaschutz und wollen damit die Debatte über "gutes Leben" und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen anstoßen. Die Banner werden zunächst am Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf sowie in der Innsbrucker Innenstadt hängen und von dort aus von Gemeinde zu Gemeinde wandern, erklärte die Initiative in einer Aussendung. Interessierte Pfarren können sich unter leben@religionsforfuture.at anmelden.

"Viele religiöse Traditionen erzählen uns vom Leben als Geschenk, mit dem wir achtsam umgehen wollen", heißt es vonseiten "Religions for Future". Es benötige aber immer wieder eine aktive Entscheidung, "das Leben zu wählen, am Leben zu bleiben". "Religions For Future Austria" ist eine Allianz im Umfeld der Klimaschutzbewegung "Fridays For Future Austria", bei der sich Menschen aus ihrem Glauben heraus für Klimagerechtigkeit einsetzen.

"Klimaschädliche Subventionen in Österreich verhindern und verlangsamen unsere Entwicklung hin zu einer klimafreundlichen Gesellschaft und mehr Lebensqualität", ist in der Aussendung zu lesen. "Religions for Future" rufe die Politik auf, diese finanziellen Mittel "für ein besseres und klimafreundliches Leben für alle in Österreich einzusetzen" anstelle von klimaschädlichen Subventionen.

Fastenzeit und Klimagerechtigkeit

Der Banner am Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf wurde vom Europa-Koordinator der Steyler Missionare, Pater Franz Helm, gesegnet. Der Ordensmann erinnerte dabei an die Bedeutung des Fastens im biblischen Sinne, "sich auf unserer Erde für Gerechtigkeit einzusetzen". Die Initiative wolle die Fastenzeit zum Aufruf zur "Klimagerechtigkeit" nutzen. "Um dieser willen müssen fossile Subventionen gestoppt werden. Nur so kann der Erderhitzung Einhalt geboten werden", betonte Helm.

Auch in der Innsbrucker Innenstadt wird am Mittwoch ein erstes Banner mit der Aufschrift "Wähle das Leben! - Klimaschutz ist Nächstenliebe" im Rahmen des traditionellen Benefizsuppenessens der Katholischen Frauenbewegung aufgehängt. "Neben der Unterstützung von Menschen, die schon jetzt massiv vom Klimawandel betroffen sind, ist es wichtig, unseren gemeinschaftlichen ´Beitrag` zum Klimawandel zu minimieren", erläuterte dazu Julia Stabentheiner vom Welthaus der Diözese Innsbruck. Stabentheiner betonte die kollektive Kraft von Gemeinschaften als ein "entscheidendes Element für eine positive Veränderung". Darum wolle die Initiative die Zusammenarbeit zwischen religiösen Gemeinschaften fördern und Synergien in Tirol für den Klimaschutz schaffen. (kap)

 

 

„RELIGIONS FOR FUTURE“

Aktion für Ende klimaschädlicher Subventionen

Die Interreligiöse Umweltaktion „Religions For Future Austria“ hat am Aschermittwoch eine österreichweite Banneraktion gestartet. Unter dem Titel „Wählt das Leben. Stoppt fossile Subventionen“ werben religiöse Organisationen für Klimaschutz und wollen die Debatte über „gutes Leben“ und dafür notwendige Rahmenbedingungen anstoßen.

14. Februar 2024, 14.12 Uhr

Die Banner werden zunächst am Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf sowie in der Innsbrucker Innenstadt hängen und von dort aus von Gemeinde zu Gemeinde wandern, erklärte die Initiative in einer Aussendung. Interessierte Pfarren können sich unter leben@religionsforfuture.at anmelden.

„Viele religiöse Traditionen erzählen uns vom Leben als Geschenk, mit dem wir achtsam umgehen wollen“, heißt es vonseiten „Religions for Future“. Es benötige aber immer wieder eine aktive Entscheidung, „das Leben zu wählen, am Leben zu bleiben“. „Religions For Future Austria“ ist eine Allianz im Umfeld der Klimaschutzbewegung „Fridays For Future Austria“, bei der sich Menschen aus ihrem Glauben heraus für Klimagerechtigkeit einsetzen.

Fastenzeit und Klimagerechtigkeit

„Klimaschädliche Subventionen in Österreich verhindern und verlangsamen unsere Entwicklung hin zu einer klimafreundlichen Gesellschaft und mehr Lebensqualität“, ist in der Aussendung zu lesen. „Religions for Future“ rufe die Politik auf, diese finanziellen Mittel „für ein besseres und klimafreundliches Leben für alle in Österreich einzusetzen“ anstelle von klimaschädlichen Subventionen.

Der Banner am Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf wurde vom Europa-Koordinator der Steyler Missionare, Pater Franz Helm, gesegnet. Der Ordensmann erinnerte dabei an die Bedeutung des Fastens im biblischen Sinne, „sich auf unserer Erde für Gerechtigkeit einzusetzen“. Die Initiative wolle die Fastenzeit zum Aufruf zur „Klimagerechtigkeit“ nutzen. „Um dieser willen müssen fossile Subventionen gestoppt werden. Nur so kann der Erderhitzung Einhalt geboten werden“, so Helm.

Zusammenarbeit fördern

Auch in der Innsbrucker Innenstadt wird am Mittwoch ein erstes Banner mit der Aufschrift „Wähle das Leben! – Klimaschutz ist Nächstenliebe“ im Rahmen des traditionellen Benefizsuppenessens der Katholischen Frauenbewegung aufgehängt.

„Neben der Unterstützung von Menschen, die schon jetzt massiv vom Klimawandel betroffen sind, ist es wichtig, unseren gemeinschaftlichen ‚Beitrag‘ zum Klimawandel zu minimieren“, erläuterte dazu Julia Stabentheiner vom Welthaus der Diözese Innsbruck. Stabentheiner betonte die kollektive Kraft von Gemeinschaften als ein „entscheidendes Element für eine positive Veränderung“. Darum wolle die Initiative die Zusammenarbeit zwischen religiösen Gemeinschaften fördern und Synergien in Tirol für den Klimaschutz schaffen.

red, religion.ORF.at/KAP

 

 

 

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